Die Praxis

Die praktische Fahrausbildung

Der zweite Teil der Fahrausbildung ist die so genannte Praxis. Schon während der theoretischen Ausbildung wird mit der praktischen Ausbildung begonnen.

"Normale" Fahrstunden

Mit dem Begriff "normale" Fahrstunde werden die Fahrstunden bezeichnet, die nicht Sonderfahrten sind. In diesen werden die Grundlagen geschaffen um die Prüfung für den Führerschein zu bestehen. Neben dem bedienen der Fahrzeuge werden auch die in der Theorie vermittelten Regeln und Vorschriften in die Tat umgesetzt. In bestimmten Situationen werden so die Fahrschüler auf die Prüfung vorbereitet. Es gibt keine bestimmte und festgelegte Anzahl an eben diesen Fahrstunden. Auch gibt es hierzu keine Faust- oder Grundregeln wieviele Fahrstunden ein jeder braucht. Viel mehr hängt dies von dem jeweiligen Fahrschüler direkt ab und liegt im Gefühl unseres Fahrlehrers, der durch seine Erfahrung einschätzen kann, wann ein jeder zur Prüfung bereit ist.

Die Sonderfahrten

Die Sonderfahrten teilen sich in drei bestimmte Bereiche. Die Überlandfahrten finden größtenteils nicht in Ortschaften und nicht auf Autobahnen statt. Die Autobahnfahrten finden wie der Name es schon sagt auf Autobahnen statt. Und bei den Dunkel-, oder auch Nachtfahrten, fährt der Fahrschüler in der Dämmerung oder des Nachts statt. Die Menge de Sonderfahrten hängt von der jeweiligen Klasse und ob es sich um einen Neuerwerb oder eine Erweiterung eines bestehenden Führerscheins handelt. Beim Neuerwerb eines Führerscheins der Klasse A, A1 oder B muß der Fahrschüler 5 Überlandfahrten, 4 Autobahnfahrten und 3 Nachtfahrten vorweisen, um zur praktischen Fahrprüfung zu gelassen zu werden. Bei Erweiterungen des bestehenden Führerscheins zum Beispiel von A1 auf B reduziert sich die Zahl. Bei Fragen zu hierzu erteilen wir Ihnen gerne Auskunft in konkreten Fällen.

Die praktische Prüfung

Nach dem bestehen der theoretischen Prüfung, dem ableisten der erforderlichen Sonderfahrten und frühestens 1 Monat vor dem erreichen des Mindestalters für die jeweilige Fahrerlaubnis, kann die praktische Prüfung abgelebt werden. In dieser wird im Beisein eines amtlichen Prüfers vom Prüfling das praktische führen eines Kraftfahrzeugs überprüft und beim bestehen so die Fahrausbildung beendet. Eine praktische Prüfung dauert je nach Klasse zwischen 45 und 60 Minuten. Überprüft wird neben dem "normalen" Fahren auf allgemeinen Straßen auch das Autobahnfahren und beim Motorrad die Sonderfahrprüfungen.